Notfall- und Krisenmanagementsysteme

Notfälle unterscheiden sich von Krisen dadurch, dass bei Notfällen – noch – mit der vorhandenen Organisation und den Standard-Abläufen reagiert werden kann. Bei Krisen sind diese Systeme überfordert und es muss eine Übergangsorganisation installiert werden – der Krisenstab.

Grafisch lässt sich diese dynamische Entwicklung wie folgt darstellen:

notfallsystem

 
SecureLINE erstellt gemeinsam mit dem Auftraggeber die schriftlichen Anweisungen für Notfälle und Krisen. Alle für die Abarbeitung erforderlichen Ressourcen werden identifiziert und hergestellt.

Für die Erstellung von Notfallanweisungen hat sich die Etablierung von Arbeitsgruppen bewährt. Diese müssen aus den betroffenen und erfahrenen MitarbeiterInnen des Auftraggebers bestehen, wobei externe Fachleute (z.B. Vertreter der Blaulichtorganisationen) eingebunden werden können. Notfallanweisungen müssen unmissverständlich formuliert sein und möglichst keine selbständigen Entscheidungen des Personals erfordern. SecureLINE empfiehlt die Visualisierung wesentlicher Prozessschritte, z.B. durch Einbinden von Fotos von Bedieneinrichtungen in die Notfallanweisungen.

Krisenmanagementsysteme sind hingegen dadurch gekennzeichnet, dass der Krisenstab aus erfahrenen Führungskräften zusammengesetzt wird. Durch wiederkehrende Übungen ist der Krisenstab an das Zusammenarbeiten unter Stress zu gewöhnen. Der Krisenstab muss zu einer eingespielten Organisationseinheit werden. Durch die regelmäßigen Übungen werden darüber hinaus notwendige Ressourcen identifiziert, welcher zur Krisenbewältigung erforderlich sind. Diese können dann rechtzeitig bereitgestellt werden.